Sich für einen minimalistischen Lebensstil zu entscheiden, heißt nicht, auf alles Schöne im Leben zu verzichten. Viel mehr bedeutet es, sich frei zu machen von altem Ballast. Sich von materiellen Dingen zu entledigen, die wir viele Jahre mit uns herumtragen, ohne ihnen eine Bedeutung beizumessen. Einfach nur aus Gewohnheit.
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Weniger Besitzen, schöner Einrichten

Die minimalistische Lebensidee schlägt lediglich vor, sich von Dingen zu lösen, die wir nicht benutzen, weil sie in unserem Alltag redundant sind, nicht zum Wesentlichen beitragen oder aus anderen Gründen an Relevanz für uns verloren haben. Eine besonders stilvolle Form des Minimalismus lebt für mich beispielsweise Rachel Aust, die in ihren Videos immer wieder Einblicke in ihr Wohnumfeld und ihren geschmackvollen, aber unheimlich reduzierten Lebensstil gewährt. Dergleichen Videos inspirieren mich ungemein und motivieren mich in immer kürzeren Abständen mein Hab und Gut zur Brust zu nehmen und rigoros auszusortieren. Was ich länger als 1 Jahr nicht benutzt habe, fliegt raus. (Ausnahmen bestätigen die Regel) 😀

Durch das Ausmisten von „Gerümpel“ und allem, was in unserer Wohnung ohnehin noch keinen rechten Platz gefunden hat, lässt sich eine unheimlich gute Grundordnung in den eigenen 4 Wänden schaffen. Weniger Besitz, bedeutet auch, dass ihr euren Platz anders nutzen könnt als mit vollbepackten Regalen, unübersichtlichen Ablagen und überquellenden Kleiderschränken (siehe auch mein Artikel zum Thema Ankleidezimmer). Aufgeräumte Oberflächen sind Ruhezonen für abgespannte Augen, weil sie uns signalisieren „du kannst dich jetzt den schönen Dingen im Leben widmen!“
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Minimalismus = kahle Wände?

Die meisten Menschen haben schlicht und ergreifend „zu viel“ von allem, weil sie schöne Dinge lieben. Schöne Dinge verleiten dazu, sie besitzen zu wollen. Egal ob man sie benötigt oder nicht. Besäße man nur das, was man wirklich bräuchte, sähe es um uns herum möglicherweise sogar recht kahl aus.

Minimalistisch zu wohnen verbindet die Kunst, das Notwendige und das Schöne in einem zu suchen, sich auf darauf zu beschränken und diese wenigen, einzelnen Dinge dadurch besonders zur Geltung kommen zu lassen.
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Weiße Wände, wirkungsstarke Bilder

Zu den überlebenswichtigen Dingen kommen dazu für meinen persönlichen Geschmack noch Blumen, Pflanzen und Bilder, auf die ich in meinem Umfeld nicht verzichten möchte. Und dabei bin ich von Kitsch weit entfernt.

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Vielmehr ist es für mich eine Inspirationsquelle in meinem Lebensraum neben „Nutzgegenständen“ einen Blickfang zu setzen, an dem ich mich immer laben kann. Was habe ich schon für Zeit damit ins Land ziehen lassen, nach passenden Akzenten für mein Zimmer zu recherchieren. Plakate sind mir oft zu spillerig. Hochwertige Bilder Kunstdrucke, die eine eigene Geschichte erzählen, ziehen mich förmlich in ihren Bann und haben eine ganz andere Wirkung und Präsenz in einem übersichtlichen Raum als in einem vollbepackten.

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Weil Pflanzen Kraft spenden

Ganz ähnlich ergeht es mir mit allem was grünt in meiner Wohnung. Eine große Pflanze im Bad, ein kleiner Baum in der Küche – das gehört für MICH zu den schönen Dingen im Leben, auf die ich nicht verzichten kann (und will).

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Written by Adelina Horn

Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.