fensterblick

Es ist vollbracht! Meine erste Blogparade auf Maedchen-Poesie.de und sage und schreibe 12 liebe Bloggerinnen und Blogger konnte ich für ihre Teilnahme gewinnen. Yeaaaaah! 🙂

Und ohne jetzt lange um den heißen Brei zu quatschen, gewähre ich allen, die zu faul sind, die wunderbaren Beiträge selbst zu lesen hier und jetzt einen kurzen Abriss dessen, was ihr hier alles tolles im Rahmen der Parade zusammengetragen habt.

Den Anfang macht Shaoshi, von deren Blog ich spätestens seit ihrer Teilnahme an dieser Blogparade ein gigantisch großer Fan geworden bin. Shaoshi lebt in Shanghai. Das Fenster, aus dem sie tagtäglich blickt, ist also chinesisch. Einen besseren Start hätte es für meine Parade kaum geben können. In ihrem Artikel beschreibt sie den herrlichen Tumult, die Lebensgewohnheiten und merkwürdige Beobachtungen, um die man bei geöffnetem Fenster in ihrem Schlafzimmer nicht umhin kommt. Shaoshis Schreibstil ist herzerwärmend und eine wahre Wonne. Liebe Shaoshi, wenn du irgendwann einmal ein Buch schreiben solltest, ich werde es kaufen. Egal worum es geht. 😀.

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Weiter geht es mit Julia. Ihr Beitrag in Form einer Kurzgeschichte hat mich nicht weniger begeistert. Von ihrem Lieblingsfensterplätzen bei Starbucks hat sie der perfekten Überblick über die gesamte Fußgängerzone. Bei einer leckeren Tasse Kaffee hängt sie ihren Gedanken nach, spinnt Geschichten und wird ganz nebenher Zeugin einer herrlichen, unverhofften Familienzusammenführung. Aber lest selbst!
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Aus dem Fenster blicken heißt es auch in diesem Blog, wo Patrick gerne einmal den Stift aus der Hand sausen lässt, während er sich  bewusst macht, dass es wahrscheinlich auch nicht besser oder schlechter wäre, ein anderer zu sein. Ein anderer Mensch, an einem anderen Ort und vorallem: mit weniger frostigem Klima. 🙂
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Sina die Süße hat ein ganz tolles Mädchenfenster, dessen Ausblick sie in dieser Parade mit uns teilt. Und das allerbeste: Sie guckt auf einen Spielplatz! Da werden Kinderträume wahr. Und dass Kinderträume nicht immer auch gleich Sinas Träume sind, kommt nicht von ungefähr. Denn spätestens, wenn sich die Erwachsenen in das bunte Ringelei einmischen müssen, wird aus dem einstigen Gekicher bald ein Singsang aus gut und böse. Lautstärke vs. Ausblick. Da hilft nur: Spät nach Hause kommen! Danke für’s Mitmachen, liebe Sina!!
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Emilie nimmt uns mit nach Köln. Aus ihrem Fenster kann man den Blick wunderbar in die Ferne schweifen lassen. Mit dem Vorgebirge am Horizont und der herrlichen Himmelskulisse muss es doch ein geniales Schauspiel sein, von hier aus mal einem Gewitter beizuwohnen. Sollte ich also zufällig mal in ein Kölner Unwetter geraten, werde ich mich direkt zu dir nach Hause navigieren. 😀
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Jule hat einen Parkplatz vor der Nase. Das findet sie mindestens genauso super wie ich. Und das noch viel skurilere: Wenn der Parkplatz einmal im Jahr dem Heimatfest weicht, blickt sie auf ….? RICHTIG! Einen Autoscooter!! Das ist ja fast schon eine Ironie des Schicksals. Erkner, mein herzliches Beileid. Auch wenn ich den Autoscooter ohne die sonstiegn 360 Tage Parkplatz vor der Nase ganz niedlich gefunden hätte. Aber vllt fährst du dann während des nächsten Heimatfestes einfach mal Emilie besuchen und du genießt die Ruhe, während des Sturms … !
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Kathis Ausblick lädt zum Träumen ein. Das Downtowngirl macht ihrem Namen alle Ehre und guckt down auf die town. Und wenn sie gerade einmal eine kurze Verschnaufpause vom vielen „unterwegs sein“ einlegt, hält sie inne und hofft, dass vor ihrem Fenster mal kurz ein Sonnenauf- oder untergang vorüberzieht. Und auch wenn Kathi vorgibt keine Romantikerin zu sein, kann ich das bei so einem schönen Bild kaum glauben. Ich jedenfalls bin’s. 🙂
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Kathis Ausblick

© Kathi (http://just-downtowngirl.blogspot.de)

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Im Punkto Romantik steht Chrissie  Kathi in nichts nach. Nur dass sie das bessere Timing hatte. Denn tataaaaa: Hier ist er, der langersehnte aber obligatorische Sonnenaufgang! Wenn das kein Trost für das frühe Aufstehen zu Studienzwecken ist, dann weiß ich auch nicht. 🙂
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Carmen gesteht, dass es bei ihr ganz und gar nix zu sehen gibt. Das sehe ich aber anders! Ihr Ausblick richtet sich auf das eigene Grünland, die Terasse und viele vor neugierigen Blicken schützende Hecken. Ihre Fenster ermöglichen aufgrund ihrer tollen Größe nämlich praktischer Weise im ungünstigsten Fall gleich den Blick in beide Richtungen. Vielleicht fragen wir da gleich mal noch die Nachbarn nach ihren Ausblicken. 🙂 Spaß bei Seite. Schön hast du’s!
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Christin hat einen sehr nachdenkliche, metaphorischen Post zum Thema verfasst. Denn nicht nur die kleine Kreuzung, die sie von ihrem Fenster aus sieht, stimmen sie derzeit mulmig. Der Blick aus einem Fenster geht oft einher mit einer gewissen Sentimentalität. Oft ist diese romantischer Natur. In Christins Fall ist sie richtungsweisend. Alles Gute dir, liebe Christin, denn egal welchen Weg du einschlägst, es wird der richtige sein!! 🙂
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Gedankenschwer ging es bei Heikuspokus weiter. Das linke Wohnzimmer ist es, welches sie anlächelt und einlädt, ihren Gedanken bei stimmungsvoller Musik nachzuhängen. Gedanken an das eigene Ich, die eigene Zukunft, das hier und jetzt. Überall scheren sich alle um morgen. Muss ich auch? Danke für deinen tollen Beitrag!
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Den Abschluss machte die süße Vreni, deren „zu spät kommen“ man ihr auch ganz und gar nicht verübeln kann. Ihr süßer Fensterpost gefällt mir ganz besonders, weil er so authentisch und poetisch zugleich ist.
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Es hat mir soooo so so so so viel Spaß gemacht, eure ganzen Beiträge zu lesen und eure tollen Ausblicke auf mich wirken zu lassen, dass ich immer noch ganz sprachlos bin. Ich hoffe es hat euch auch so viel Spaß gemacht und noch einmal ein rieeeesengroßes Dankeschön an alle fleißigen Mitmache!! 🙂 Bis ganz bald.

 

Eure Lina


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Written by Adelina Horn
Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.