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Das erste Mal aufgefallen ist mir dieser Zusammenhang bei einer sehr guten Freundin und ihrem kleinen Sohn. Bereits wenige Monate nachdem der kleine Mann das Licht der Welt erblickte, fühlten sich Pickelchen, raue Stellchen und Rötungen auf seiner Haut zu Hause. Als kreative aber zugleich auch besorgte Mama lässt man sich da natürlich so einiges einfallen, um dem Leidchen der Kleinen Abhilfe zu verschaffen. Und nach vielerlei Versuchen und so einigem Herumprobieren stellte sich erst beim Besuch in einem Kurbad an der Ostsee die ersehnte Besserung ein.

Was mir damals einen ersten Denkanstoß gab, bewahrheitete sich im Laufe der Jahre in immer mehr Beobachtungen. Urlaub an der Ostsee tut nicht nur unseren Atemwegen gut. Auch allergiegeplagte, empfindliche Haut findet hier einmal Gelegenheit, sich zu beruhigen. Durch den positiven Einfluss der Meeresluft und des Salzwassers wird der Juckreiz gelindert und die Haut reagiert weniger auf störende Umwelteinflüsse.

Die positiven Einflüsse des Reizklimas

Als Reizklima bezeichnet man die besonderen klimatischen Bedingungen an der Ostsee: starke Winde, hohe UV-Strahlungen, beachtliche Temperaturunterschiede sowie die frische Meeresluft. Alle gemeinsam regen das Immunsystem an und wirken bei vielen Krankheiten heilend oder lindernd. Die beste Jahreszeit für einen unbeschwerten Urlaub trotz Allergie ist in den Wintermonaten von Oktober bis Mitte März. Hier wird zusätzlich durch die Kälte ein Reiz ausgeübt und die Luft ist besonders rein und klar.

Urlaub oder Kurbad?

Die Scheu sich eine Erholungskur zu beantragen ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt. Die längere Abwesenheit im Berufsleben, die Versorgung der Haustiere oder einfach nur das Verlassen der eigenen Comfortzone sorgt bei vielen für Unbehagen. Eine Alternative zum Aufenthalt in einer Kureinrichtung stellt auch der selbstorganisierte Urlaub dar. Viele Standorte wie zum Beispiel Glücksburg an der Ostsee sind auf Wellness- und Erholungsurlauber eingestellt und bieten entsprechende Angebote in ihren Hotel- und Ferienanlagen.

Und wie geht es Zuhause weiter?

Tatsächlich stellt der Urlaubsaufenthalt häufig nur eine Verbesserung der Symptome dar und der Ausbruch der Krankheit tritt Zuhause im heimischen Alltag wieder stärker zu Tage. Ich empfehle daher sich regelmäßig – vllt 2 bis 3 mal im Jahr ein paar Tage Auszeit an der Ostsee einzuplanen. Diese kontinuierliche Therapie hilft nicht nur nachhaltiger, sondern beruhigt gleichermaßen unseren Geist, der viel zu schnell nach jedem Abschalten meint, wieder auf Hochtouren vor sich hin brummen zu müssen.

Gute Besserung!

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Written by Adelina Horn
Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.