Halb nackt stapft der Mann deiner Träume durch dein Schlafzimmer. Doch in dir regt sich eher der Wunsch nach Kaffee als einem Techtelmechtel? Keine Seltenheit, sondern Dauerzustand?

Die Gründe für eine verminderte Libido können diverse Ursachen haben. Vorangestellt möchte ich euch jedoch beruhigen: Es ist das allernormalste der Welt, nach einer gewissen Beziehungsdauer nicht mehr täglich/wöchentlich Sex zu haben oder haben zu wollen. Dass dieser Trugschluss in unseren Köpfen so fest verankert ist, ist in der Realität mehr Schein als Sein. Denn Tatsache ist, dass wir bei kaum einem Thema mehr mit der Wahrheit hinterm Berg halten, als wenn es darum geht, wie es um unsere eigene Sexualität bestellt ist.
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Flaute im Bett – Phase oder Dauerzustand?

Ein nicht zu unterschätzender Faktor, der sich wie ein Bleigürtel um die weibliche Libido legen kann, ist die Einnahme der Antibabypille. Der tägliche Konsum einer Hormondosis verändert unser natürliches Lustempfinden, kann zu Scheidentrockenheit beitragen und uns zu regelrechten Sexmuffeln mutieren lassen. Super eigentlich, da wir uns die Pille dann auch gleich ganz sparen können. 😉

Zunächst einmal gilt es also herauszufinden, ob eure Unlust partiell oder längerfristig zum „Problem“ wird. Beobachtet ihr diesen Zustand bei euch erste seit einigen Wochen, oder bereitet er euch schon seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen?

Prüft nach, welche Veränderungen in diesem Zeitfenster in eurem Leben stattgefunden haben. Habt ihr einen neuen Job, der euch deutlich mehr abverlangt als zuvor? Hat sich euer Tages- und damit vielleicht Schlafrhythmus verändert? Treibt ihr weniger Sport oder habt weniger Bewegung im Alltag? Hat sich ggf. etwas an euren Ernährungspraktiken verändert?
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Ursachen finden und entgegenwirken

Habt ihr einen Angriffspunkt gefunden, sollte Schritt 1 sein, auf natürlichem Wege die Störfaktoren aus der Welt zu räumen. Schafft euch eine gemütliche Atmosphäre, gönn dir mehr Zeit für dich, leg entspannende Musik auf.
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Natürliche/pflanzliche Aphrodisiaka

Wirst du nicht fündig bei deiner Suche nach Einflussfaktoren auf dein Liebesleben, können natürliche sprich pflanzliche Helferlein einen Anstoß geben, um dich wieder auf Touren zu bringen. Hierzu eignen sich Aphrodisiaka wie Austern, Avocados, Kürbiskerne, Spargel, Ingwer und diverse Gewürze. Hier erfahrt ihr mehr zur Wirkungsweise dieser Lebensmittel auf das Lustzentrum unseres Körpers.

Etwas forscher hilft das Nahrungsergänzungsmittel Trubulus eurer Libido auf die Sprünge. Der hierin enthaltende Wirkstoff Erd-Burzeldorn.

Das Blatt dieses einjährigen, niederliegenden Krauts, das 10 – 50 cm hoch wird, kann in Form von Kräutertee allein oder in Mischungen mit weiteren Heilkräutern angewendet werden. Tribulus Kapseln enthalten Magnesiumstearat, Zink, Erd-Burzeldorn und Vitamin E.

Die meisten Studien zur Wirksamkeit der Tribulus Kapseln wurden mit Frauen in der Menopause durchgeführt, wohingegen bisher nur eine Studie mit jungen Frauen, die an Unlust litten, vorliegt. Um Placeboeffekte auszuschließen, wurde ebenfalls eine Vergleichsgruppe ohne Wirkstoffabgabe auf dieselben Parameter getestet. In dieser Studie führte eine Dosis von 750 mg täglich zum erhöhten sexuellen Interesse und einem erhöhten Empfindungsvermögen im Genitalbereich beim Geschlechtsverkehr (16 % beim Placebo, 76 % in der Tribulus Gruppe).
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Fazit:

Bevor ihr zu Supplements greift, solltet ihr euren Körper in aller Ruhe beobachten und ernst nehmen. Unlust kann ein Symptom versteckter körperlicher Belastungen sein, die ihr nicht durch die Zugabe bzw. Eingabe von Nahrungsergänzungsmitteln kaschieren solltet, ohne euch dieser bewusst zu sein. Insofern: Take your time.

Written by Adelina Horn
Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.