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Inspiriert von der aktuell noch auf Mom’s Blog laufenden Blogparade, habe ich mir heute einmal Gedanken über meine höchstpersönliche Bucketlist gemacht. Eine Bucketlist ist eine Liste, auf der man notiert, was man in seinem Leben uuuuuunbedingt noch tun will.

Mich fasziniert der Gedanke, sich hier Ziele zu setzen. Denn eigentlich lebe ich meistens völlig aus dem Bauch heraus und entscheide just as it comes, was für mich gerade das Richtige ist. Ich fühle mich inspiriert von den vielen Bucketlists der anderen. Und ja, sicherlich sind da so einige Dinge dabei, auf die auch ich große Lust verspüre. Jedoch setzt mich der Anblick dieser Listen einem ungeheuren Druck aus, Dinge erreichen wollen zu müssen.

Mein Versuch eine Herangehensweise an eine solche Bucketlist zu finden ist also ein anderer. Ich möchte nicht so viel aufschreiben, wie mir in den Sinn kommt. Ich möchte nicht alle meine Visionen preisgeben und damit riskieren, dass ich mich später damit selbst nicht mehr überraschen kann. Ich möchte lediglich jene Wünsch notieren, denen ich mein Leben lang wahrlich entgegenfiebere und an die ich eines Tages mit dem Gedanken „dafür hat es sich gelohnt zu leben“ zurückdenken möchte.

Daher verrate ich euch heute still und heimlich meine höchstpersönliche kleine aber feine Bucketlist:

  1. Ganzkörper-Bodypainting
  2. einen Song aufnehmen
  3. ein Hotelzimmer verwüsten
  4. am anderen Ende der Welt nach einer unvergesslichen Nacht den Sonnenaufgang sehen
  5. 1 Woche in der Wildnis überleben
  6. einen Hund zähmen
  7. einen eigenen Garten bewirtschaften
  8. mit den Fischen um die Wette tauchen
  9. auch ohne Hochzeit einmal einen Tag lang ein Traumkleid tragen
  10. ein Baumhaus bauen
  11. mit den Kindern unter freiem (Sternen-) Himmel schlafen
  12. ein Iglu bauen
  13. meine Haare komplett umfärben (nach 27 Jahren noch immer Naturhaarfarbe!!)
  14. einen freien Fall erleben
  15. in einem Superspeedauto über die Autobahn
  16. 1 Monat in einer leeren Wohnung wohnen nur mit Bett, Kerzen, Musik und Büchern
  17. einmal so weit laufen, dass mich meine Füße nicht mehr tragen können
  18. einmal um mein Leben rennen
  19. nicht mehr wissen, was ich getan habe
  20. ein Fest mit allen Menschen feiern, die mir im Leben etwas bedeutet haben
  21. einem Menschen das Gefühl geben, der wichtigste in meinem Leben zu sein

Es ist entsetzlich schwer, sich ernsthaft eine solche Liste zu überlegen und hat viel viel länger gedauert, als ich erwartet hätte. Und das obwohl es „nur“ 21 Punkte sind anstelle von 97, wie bei Patricia.

Welche sehnlichsten Punkte habt ihr auf eurer „Agenda des Lebens“?

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Written by Adelina Horn
Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.