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Als ich von den kleinen Wundersamen das erste Mal hörte, dachte ich ja zugegebener Maßen, dass es sich hier um einen Tippfehler handelt: Chia-Samen. Asche auf mein Haupt. Heute weiß ich es besser. Chia-Samen stammen aus Mexiko und haben eine enorme Nährstoffdichte, weshalb sie zum Beispiel auf http://chia-samen-kaufen.net/ auch mit der Bezeichnung „Superfood“ geehrt und ausgezeichnet werden. (Als Superfood bezeichnet man Lebensmittel, die mit besonders positiven gesundheitlichen Wirkungen in Verbindung gebracht werden.)

Chia-Samen Inhaltsstoffe und Zubereitung

„Chiasamen“ enthalten zu etwas mehr als einem Drittel Chiaöl, zu einem Fünftel hochwertiges Protein und Vitamine (Vitamin A, Niacin, Chiamin, Riboflavin), Mineralstoffe (Kalzium, Phosphor, Kalium, Zink und Kupfer), sowie Antioxidantien. Der Rest sind Ballaststoffe. Um also die maximalen Nährstoffe dem eigenen Körper zuzuführen, verzehrt man die kleinen Wundersamen am besten roh bzw wie bei anderem Getreide auch üblich eingeweicht. Ich mache das zum Beispiel so, dass ich sie mir morgens und abends zu jeweils einem Esslöffel mit ins Müsli, den Salat oder den Joghurt streue. Da sie weitestgehend geschmacksneutral sind, ist das auch weniger problematisch als z.B. bei Leinsamen, die da deutlich herber schmecken und sich nicht ganz so beliebig kombinieren lassen.

Chia-Samen einweichen

In Verbindung mit Wasser entwickeln sich Chia-Samen zu einer gelartigen Substanz, die man auch als Verdickungsmittel für Soßen oder Suppen nehmen kann. (Aber Achtung, dann sind sie nicht mehr roh und verlieren einen Teil ihrer Nährstoffe).

Warum soll ich Chia-Samen essen?

Mit den Superfood-Empfehlungen ist das ja so eine Sache. Denn nur weil etwas „gut“ ist, heißt es ja noch lange nicht, dass man sich zukünftig ausschließlich davon ernähren soll. Ich bin immer einer Fan von Ausgewogenheit. Viel roh, viel bio, viel Natur (unverarbeitete Lebensmittel), Obst und Gemüse und im idealfall regional & saisonal. Das ist jetzt etwas viel auf einmal, ich weeß. Aber bevor wir uns mit abertausenden Gesundheitsempfehlungen verrückt machen, hilft es ja manchmal schon die Einfachsten zu beherzigen. Und im zweiten Schritt kann man dann über den eigenen Tellerrand blicken und sich Gedanken machen und beginnen dafür zu interessieren, wie man seinen Essensplan so abwechslungsreich und reichhaltig wie möglich gestalten kann. Und wenn eine gesunde Portion Neugier dann auf die richtigen Informationen trifft, kommt man eben um das eine oder andere erprobenswerte Superfood nicht herum. Insofern: Schmecken lassen!

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Written by Adelina Horn
Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.