Dat isser! Der ultimative Connewitzerghettogörenökomummystyle mit dem ich mich an der Blogparade „Wo du lebst, ist was du trägst“ für den heißen Groupon-Preis bewerbe und gleichzeitig der lieben Bloginhaberin Laura zu ihrem 1. Bloggeburtstag gratulieren möchte. Denn sie hat mir ja inspirationsmäßig schon ein paar Flöhe ins Ohr gesetzt und vor das eine oder andere Rätsel gestellt, was es mit ihrer ultrasexy Fashionselfiefotografie auf sich hat. Und jetzt habe ich den Salat. Wirft sie mich doch tatsächlich ins eiskalte Wasser und fordert uns auf, ihr einmal nachzumachen, was wir uns jetzt  1 Jahr lang von ihr abgucken konnten. Also rein in mein Lieblingsoutfit und ruff auf den Selbstauslöser. Na Halleluja. Da ist die Puppi meiner Tochter schärfer als ich. Der Sack mit den aussortierten Klamotten passt auch noch mit ins Bild und alles in allem, sieht man doch nicht, was ich trage. Dafür aber wo ich lebe. 😉 Oder besser wie ….

Ok. Also noch einmal von vorn. So scheint’s ja schließlich nicht zu klappen. Nach einem obligatorischen Hilferuf an die Auftragsstellerin und einem amüsierten Like vom Profifotograf Martin Neuhof pirsche ich mich mit meiner Kamera vor den Spiegel. Irgendwie muss dat doch was wern hier!

Streetstyle

Najut, Knippse an und los. Was man da jetzt sieht ist eher schlecht als recht – mir klar. Aber damit müssen wir nun leben. Auf dem Kopf hab ich ein Mrs Hippie Bandana für 2 EUR, was da notgedrungen gelandet ist, weil es normalerweise der Schal meiner Tochter ist, den sie sich bei jeder Gelegenheit abruppt und ich ihr damit tagtäglich demonstrieren muss, dass man das nunmal so trägt. Der schwarze H&M Kapuzenpulli ist Connewitzer-Straßenschick für ein Connewitzer Straßenchick wie mich. Der Gürtel, den man ja nun fast gar nicht zu sehen bekommt ist wahrscheinlich das wertvollste an mir, denn der durfte in einem Londoner Second Hand mal mit und hat trotzdessen ich wohl der 400. Besitzer dieses guten Lederriemens bin noch mehr gekostet als das restliche Outfit zusammen. Dazu die Barcelonesische Gürteltasche, in der alles Platz findet was nicht im Kinderwagen herumpurzeln soll und auf dem Spielplatz besser „am Mann“ bleibt. Die grüne Ökojeans outet mich als Biodruffi, die nur gutes für ihre Göre will und die abgelatschten Sohlen retten mich tagtäglich davor auf die Gusche zu fliegen.

So. sieht’s. aus. Checkedicheckcheck.

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Written by Adelina Horn
Verrückt nach Mädchenkram, Leipzig und dem World Wide Web. Was überzeugt, wird gebloggt. Mehr von mir auf oder meiner Website.