„Ein Gesicht ohne Sommersprossen ist wie ein Himmel ohne Sterne“ sagt man. Ob sich der Himmel auch manchmal wünscht, lieber keine Sterne zu haben?
„Ein Gesicht ohne Sommersprossen ist wie ein Himmel ohne Sterne“ sagt man. Ob sich der Himmel auch manchmal wünscht, lieber keine Sterne zu haben?
Das Arbeiten schlaucht? Die Konzentration lässt nach? Der Kopf will nicht mehr? Der Körper braucht Energie! Normalerweise greife ich in so einem Moment beherzt in mein Schreibtischfach und verleibe mir einen Schokoriegel ein.
Wisst Ihr woran man merkt, dass man erwachsen geworden ist? Bis vor einer Woche wusste ich es auch nicht. Man sitzt beisammen mit den kleinen Geschwistern seines Freundes, die laut eigenem Bewusstsein nicht älter als 7 sein dürften – in Wirklichkeit aber gerade Jugendweihe gefeiert haben.
Sobald die Temperaturen über zehn Grad klettern, die Sonne sich auch mal länger als zwei Stunden mit mir verabreden will und die Bäume die ersten Knospen treiben, erwache ich aus meinem Winterschlaf.
Ich erinnere mich an kein Jahr zuvor, in dem die Sonnenstrahlen so lang und erbittert auf sich warten ließen, wie sie es in diesem Jahr tun. Das mangelnde Sonnenlicht lässt uns im Mai noch immer wie weiße Kellermäuse unter den Dessous erstrahlen. Im schlimmsten Fall sorgt es sogar dafür, dass wir noch nicht einmal Lust bekommen, Dessous anzuziehen.
